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Hunde Sozialisierung: So wird aus dem Hund ein Begleiter fürs Leben

Ein Hund ist sehr viel mehr als nur ein Hausgenosse. Hunde sind Begleiter und Freunde, die uns immer treu zur Seite stehen. Wenn wir Hundebesitzer das richtige Verhalten von Hunderassen verstehen, können wir unseren Vierbeiner optimal betreuen. Dieser Blogbeitrag zeigt dir anhand von Sozialisierungstipps, was du tun musst um deinen Hund für das Leben zu entschärfen!

Was genau bedeutet Sozialisierung eigentlich?

Hunde sollen sich auf Häuser, Menschen und andere Hunderassen einstellen. Dafür müssen die Vierbeiner dieses Verhalten allerdings erst erlernen – es ist also ein Lernprozess für das Tier! In diesem Blogbeitrag werde ich dir Hunde Sozialisierung erklären und einige Tipps zeigen, die du verwenden kannst.

Du hast dich sicherlich schon einmal gefragt, warum Hunde so unterschiedlich sein können. Das hat vor allem damit zu tun, dass Hunde mit ihren Artgenossen aufwachsen – das ist der erste Schritt, in dem sie Sozialisierung erleben!

Die Sozialisierungsphase bei einem Welpen

Generell sagt man, dass ab der dritten Lebenswoche der Hund die ersten Reize von außen wahrnehmen kann. Hunde, die mit anderen Hunderassen aufwachsen, haben meistens eine bessere Sozialisierung als Tiere, die allein aufwachsen.

Der Welpe orientiert sich vor allem am Verhalten des Muttertiers, aber auch Geschwister haben Einfluss auf das Verhalten des Welpen. Die eigentliche Sozialisierung prägt sich besonders ab der 4. Lebenswoche, denn dann erweitert sich der Bewegungsradius des Welpen und ihre physischen sowie psychischen Fähigkeiten nehmen immer weiter zu.

Die Sozialisierung beeinflussen

Züchter können die Sozialisierung von Hunden bereits sehr früh, also ab der dritten Woche, beeinflussen. Dabei ist es wichtig, den Welpen zu fördern, aber nicht zu überfordern. Erste Spielzeuge können zum Einsatz kommen.

Ungefähr ab der fünften Lebenswoche beginnt für den Welpen der Bindungsaufbau zum Menschen. Zwischen der siebten und achten Lebenswoche kann man die erste Hundeschule besuchen.

Hunde, die in einer Hundeschule betreut werden, haben in der Regel weiterhin mit anderen Hunden zu tun und lernen dadurch schneller, mit ihren Artgenossen zu interagieren und sich auf diese einzustellen.

Häufig werden Hunderassen, die viel Kontakt mit anderen Tieren haben sollten, nicht allein gelassen und sind deswegen schon früh an den Haus- oder Wohnungsalltag gewöhnt. Hunde, die einen Haus- oder Wohnungskompagnon haben, lernen das Zusammenleben im Haus schneller als Hunderassen ohne Kontakt zu Artgenossen.

Hundebesitzer müssen ihrem Hund zu Hause viel Aufmerksamkeit schenken. Hunde, die lange in ihrem Haus alleingelassen oder in einem Zwinger gehalten werden, erlernen nur sehr schwer Erziehungsmaßnahmen. Hunde, die Häuser und Wohnungen hingegen gar nicht gewohnt sind, können im Haus übermütig werden.

Auch der Hundehalter ist gefragt!

Neben der Bindung zum Menschen spielt auch die Ortsbindung eine Rolle. Im Idealfall gewöhnt sich der Welpe ungefähr zur gleichen Zeit sowohl an den neuen Halter als auch an das neue Heim.

In entsprechenden Welpenschulen lernt nicht nur der Hund, sondern eben auch der Halter den richtigen Umgang. Du lernst, wie du deinem Vierbeiner Orientierung vermittelst und die richtige Führung zeigst. Dabei ist es unverzichtbar, dass du stets ruhig und gelassen agierst. Darüber hinaus lernst du auch, auf die Signale deines Hundes zu achten. So siehst du, wann er Hilfe braucht oder welche Situationen er ohne Eingreifen meistern kann.

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