Stoppt den illegalen Welpenhandel: Neues Gesetz schreibt Tollwutimpfung vor

Das Welpenhandelsgesetz ist ein Verordnungsentwurf von Tierschutzminister Wolfgang Mückstein (Grüne/Österreich), der eine Tollwutimpfung für importierte Welpen vorschreibt. Welpen dürfen erst ab einem Alter von zwölf Wochen geimpft werden, und es dauert weitere drei Wochen, bis der Impfschutz aufgebaut ist. Tierschützer begrüssen die beabsichtigte Gesetzesanpassung, seit Jahren hatten sie auf ein Ende der Inlandsausnahme gedrängt.

Bisherige Gesetze für den Welpenhandel

Seit dem 21.04.2021 ist das neue EU-Tiergesundheitsgesetz in Kraft. Dies beinhaltet unter anderem eine nationale Registrierungspflicht für Züchter und Händler.

Nachteil liegt hierbei darin, dass diese Daten nicht länderübergreifend ausgetauscht werden. Im Grunde erschwert das Gesetz damit zwar den “lokalen” illegalen Welpenhandel, bringt bei Online-Transaktionen oder der grenzübergreifenden Überführung nicht viel.

Darüber hinaus ist es vielerorts so, dass Welpen ab einem Alter von 8 Wochen – und somit ohne Tollwutimpfung – offiziell verkauft und eingeführt werden dürfen. Der Händler muss dabei nur eine Bescheinigung erstellen, dass der Hundewelpe keinen Kontakt zu “wildlebenden Tieren” hatte.

Tierschützer fordern weitere Gesetze

Der Gesetzesentwurf aus Österreich ist auf jeden Fall ein wichtiger und guter Schritt. Viele Tierschutzorganisationen, wie zum Beispiel “Vier Pfoten”, fordern aber konkrete Ergänzungen.

Das schliesst beispielsweise vorgeschriebene Transparenz beim Online-Welpenhandel mit ein. Bis dato gibt es keine Gesetze, welche die zu machenden Angaben über Welpen (Alter, Muttertier, Impfungen…) konkret vorgeben.

Ein Vorschlag wäre zum Beispiel die Schaffung eines Haustierregisters bei den zuständigen Behörden. Züchter/Händler sollten ab dem ersten Tier eingetragen sein. So liessen sich gehandelte Welpen jederzeit nachverfolgen. Würden solche Register und die Verpflichtung zur Eintragung EU-weit ausgerollt, könne man den illegalen Welpenhandel vielleicht endgültig stoppen.

Meine Forderung: Stoppt den illegalen Welpenhandel!

Ich kann nicht genug betonen, wie dringend es notwendig ist, den illegalen Welpenhandel zu stoppen. Es ist mehr als nur ein Vergehen; es ist ein offensichtlicher Angriff auf unschuldige Lebewesen und auf die Unwissenheit gutgläubiger Menschen. Der Umfang und die Auswirkungen dieses grausamen Handels sind beunruhigend und erfordern unser sofortiges Handeln.

Die Geschichten hinter dem illegalen Welpenhandel sind zutiefst herzzerreißend. Junge Hunde werden unter schrecklichen Bedingungen gezüchtet, oft in engen Käfigen, ohne ausreichend Nahrung, Wasser oder medizinische Versorgung. Diese Bedingungen führen oft zu Krankheiten, die für die Tiere lebensbedrohlich sein können und für die neuen Besitzer zu herzzerreißenden Erlebnissen und hohen Tierarztkosten führen.

Ich fordere daher:

  1. Stärkere gesetzliche Regelungen: Es müssen strengere Gesetze und Strafen für Personen eingeführt werden, die am illegalen Welpenhandel beteiligt sind. Dies sollte auch strengere Kontrollen und Zertifizierungsverfahren für legitime Züchter beinhalten.
  2. Bewusstseinsbildung: Die Öffentlichkeit muss über die Gefahren und das wahre Ausmaß des illegalen Welpenhandels aufgeklärt werden. Dies würde dazu beitragen, die Nachfrage nach billig erworbenen Welpen zu reduzieren und Menschen dazu ermutigen, von vertrauenswürdigen Quellen zu adoptieren oder zu kaufen.
  3. Unterstützung für Rettungsorganisationen: Tierschutzorganisationen und -unterkünfte, die oft die Folgen dieses Handels beheben müssen, sollten mehr Unterstützung und Ressourcen erhalten, um ihre wichtige Arbeit fortzusetzen.
  4. Internationaler Zusammenhalt: Da der illegale Welpenhandel oft grenzüberschreitend ist, ist internationale Zusammenarbeit unerlässlich. Länder sollten gemeinsam gegen diese Praxis vorgehen und sicherstellen, dass sie nirgendwo ein sicheres Versteck findet.

Der illegale Welpenhandel ist nicht nur ein Problem des Einzelnen. Es ist ein kollektives Versagen, das die Integrität unserer Gesellschaft und unsere Verantwortung gegenüber den schwächsten Mitgliedern in Frage stellt.

Ich fordere daher jeden auf, die Augen offen zu halten, informiert zu bleiben und diesen abscheulichen Handel in jeder möglichen Weise zu bekämpfen. Die Zeit des Wegschauens ist vorbei. Jetzt ist die Zeit zum Handeln. Stoppt den illegalen Welpenhandel!

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