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Mitgefühl für Tiere lehren: Die Ausbildung zum Tierschutzlehrer

Die Ausbildung zum Tierschutzlehrer ist eine grossartige Möglichkeit, junge Menschen dazu zu ermutigen, sich für Tiere einzusetzen. Während der Ausbildung lernt man, die wichtigen Konzepte des Tierschutzes für Kinder und Jugendliche leicht verständlich zu machen. Aber nicht nur die Theorie, besonders die Praxis zählt.

Die Ausbildung zum Tierschutzlehrer

Bei dieser Ausbildung handelt es sich um ein Angebot des Deutschen Tierschutzbundes. Es ist keine eigenständige Ausbildung, sondern vielmehr eine Weiterbildung. Da Tierschutzlehrer vor allem in Bildungseinrichtungen unterstützen sollen, eignet sich der Lehrgang besonders für in diesem Bereich Berufstätige. Die Ausbildungsdauer beträgt 1 Jahr.

Aktuell besteht die Besonderheit, dass die Weiterbildung in Form einer Webinar-Reihe vollständig digital, also online, stattfindet.

Ausbildungsinhalte

  • Altersgerechte Wissensvermittlung zum Tierschutz an Kinder und Jugendliche (von 6 bis 16 Jahre)
  • Pädagogische Grundlagen der Tierschutzarbeit
  • Gestaltung und Führung von Diskussionsrunden, Gruppenarbeiten
  • Konzeptionierung von Projekten und Materialien zum Tierschutz
  • Gestaltung bestimmter Tierschutz-Events, z.B. Aktionstage von Tierheimen
  • Rechtsgrundlagen des Tierschutzes

Spezifische Themen

  • Heimtiere (Hunde, Katzen, Kleintiere)
  • Digitaler Tierschutz
  • Landwirtschaft und Nutztiere (Schweine, Rinder, Hühner)
  • Wildtiere (z.B. Igel)
  • Zirkustiere
  • Tiere im Urlaub

Wer kann teilnehmen?

Grundsätzlich darf sich zwar jeder für die Weiterbildung anmelden, der Lehrgang richtet sich jedoch an bestimmte Zielgruppen. Dabei handelt es sich um Personen mit konkretem Bezug zur Kinder- bzw. Jugendarbeit. Auch Mitarbeiter*Innen von Tierschutzvereinen sind angesprochen.

Tierschutzlehrer in der Praxis

Auch der Verein “Ärzte gegen Tierversuche e.V.” zählt diverse Tierschutzlehrer zu seiner Belegschaft. Auf ihrer Webseite stellen sie einige interessante Beispiele aus dem Alltag eines Tierschutzlehrers vor.

Durch zahlreiche interaktive Elemente wird der Tierschutz regelrecht lebendig. Der Verein besucht Schulklassen verschiedenster Altersstufen und bezieht die Kinder und Jugendlichen anhand von Spielen, Quiz-Aufgaben und Forschungsaufträgen gezielt mit ein.

An diesem Beispiel sieht man auch sehr gut, dass man Tierschutz durchaus eine persönliche Note verleihen kann. Die Projekttage des genannten Vereins drehen sich meist um das Thema Tierversuche und neben der reinen Wissensvermittlung regen sie die Teilnehmer zu kritischem Denken an.

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