rundum.dog Logo

Australian Shepherd

Durchschnittliche Größe und Lebenserwartung der Rasse.

Größe

51-58 cm

Gewicht

20-30 kg

Alter

12-15 Jahre
Australian Shepherd, Australischer Schäferhund

Der Australische Schäferhund (Australian Shepherd) ist ein vielseitiger und intelligenter Arbeitshund, der ursprünglich für das Hüten von Vieh entwickelt wurde. Diese Rasse zeichnet sich durch ihre Energie, ihren Arbeitseifer und ihre Loyalität aus. Sie sind sowohl als Arbeitshunde auf Farmen als auch als treue Begleiter in Familien sehr beliebt. Ihr athletisches Erscheinungsbild und ihre lebendige Persönlichkeit machen sie zu einer faszinierenden Hunderasse.

Geschichte:

Obwohl der Name “Australischer Schäferhund” auf eine Herkunft aus Australien hinweist, ist diese Rasse tatsächlich in den Vereinigten Staaten entstanden. Sie wurden ursprünglich für das Hüten von Vieh gezüchtet und wurden bald aufgrund ihrer hervorragenden Arbeitsfähigkeiten geschätzt.

Rassetypische Eigenschaften:

Typisch für die Rasse ist ihre hohe Intelligenz, die sie zu hervorragenden Arbeitshunden macht. Sie sind aktiv, haben einen ausgeprägten Schutzinstinkt und sind sozial verträglich.

  • Intelligent
  • Energiegeladen
  • Loyal
  • Arbeitsfreudig
  • Gehorsam
  • Schutzinstinkt
  • Sozial

Bekannte Hunde der Rasse:

  1. Strongheart: war in den frühen Jahren des Films in den Vereinigten Staaten bekannt und trat in Stummfilmen auf.
  2. Hollywood: wurde in den 1940er Jahren berühmt und war ein beliebter Filmstar in Hollywood-Filmen.
  3. Higgins: Obwohl Higgins technisch gesehen ein Mischling war und am bekanntesten für seine Rolle als “Benji” in den 1970er Jahren
  4. Hyper: bekannt aus dem Film “Hotel for Dogs”.
  5. Jay Sisler’s Hunde: war ein Rodeo-Star, der in den 1950er und 1960er Jahren. Seine Hunde, darunter Shorty, Stub, und Queen, zeigten unglaubliche Tricks und Rodeo-Routinen, die halfen, das Interesse an der Rasse in den Vereinigten Staaten zu wecken.

Historische Ereignisse und Einflüsse:

  1. Ursprung in Amerika: Obwohl der Name “Australischer Schäferhund” auf Australien hinweist, wurde die Rasse tatsächlich in den Vereinigten Staaten gezüchtet. Die Rasse wurden aus verschiedenen Hütehunden, darunter Border Collie, gezüchtet. Angeblich wurde der MDR1 Gen-Defekt durch einen Collie in den 1960er Jahren eingeschleust.
  2. Arbeitshund und Hütehund: Australische Schäferhunde wurden ursprünglich als Arbeitshunde und Hütehunde verwendet. Sie halfen bei der Bewachung von Viehherden und bei der Arbeit auf Farmen.
  3. Charakteristisches Aussehen: Die Rasse zeichnet sich durch ihre elegante Erscheinung, ihre aufrechten Ohren und ihr dichtes Fell aus, das in verschiedenen Farben vorkommt, darunter Schwarz, Rot und Blau.
  4. Beliebte Rasse in den USA: Australische Schäferhunde sind in den Vereinigten Staaten sehr beliebt und werden oft für ihre Intelligenz, Energie und Vielseitigkeit geschätzt.

 

Gehört zu:
Fellfarbe:
  • Schwarz
  • Braun
  • Weiss
  • Orange / Mahagoni
  • Blau / Silber
Fellmuster:
Einheitsfarbe, Zweifarbig, Dreifarbig, Gepunktet / Gesprenkelt, Brindle, Sable, Saddle / Blanket
Eigenschaften:
Trainierbarkeit
5/5
Energie
5/5
Haarausfall
3/5
Sabbermenge
2/5
Wachhund
4/5
Mit andere Hunde
3/5
Mit Kindern
4/5
Haltung
Australische Schäferhunde benötigen viel Bewegung und geistige Stimulation. Sie eignen sich am besten für aktive Familien oder Besitzer, die sich auf Hundesport und -aktivitäten einlassen können.
Pflege
Ihr dichtes Fell erfordert regelmäßiges Bürsten, insbesondere während des Fellwechsels. Die Ohren sollten ebenfalls überwacht und gereinigt werden, um Infektionen zu verhindern.
Gesundheit
Diese Rasse kann anfällig für erbliche Krankheiten und Gendefekte sein. Die Wahl eines guten und verantwortungsvollen Züchter ist sehr wichtig. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen sind wichtig. Häufige Krankheiten:
  • Collie Eye Anomaly (CEA): Eine erbliche Augenerkrankung, die die Entwicklung der Augen beeinträchtigt. Sie ist bei beiden Rassen verbreitet und kann von leichten bis zu schweren Sehproblemen führen.
  • Multi-Drug Resistance 1 (MDR1): Eine genetische Mutation, die die Fähigkeit eines Hundes beeinträchtigt, bestimmte Medikamente zu verarbeiten, was zu schweren Nebenwirkungen führen kann. Diese Mutation kommt häufig bei Collies und einigen anderen Hütehundrassen vor.
  • Hüftdysplasie: Obwohl dies bei vielen Hunderassen ein Problem sein kann, sind sowohl Australian Shepherds als auch Border Collies aufgrund ihrer hohen Aktivitätslevel und genetischen Faktoren dafür anfällig.
  • Epilepsie: Eine neurologische Störung, die zu wiederkehrenden Anfällen führt. Beide Rassen können eine genetische Veranlagung für Epilepsie haben.
Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend, um die Energiebedürfnisse dieser Rasse zu erfüllen. Hochwertiges Hundefutter wird empfohlen.
Aktivitäten
Agility, Obedience, Flyball und andere Hundesportarten sind ideal für diese Rasse. Aktive Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Laufen sind ebenfalls geeignet.
Club's, Vereine, Organisationen:
Zum Inhalt springen