Welpen online kaufen – süss.schnell.krank

Süsser Welpe in rosa Blumenwiese

Wir sind Weltmeister in Spontankäufen – wir sehen etwas online, klicken auf einen Knopf, lassen es uns liefern und erhalten es sofort. Aber der Kauf eines Hundes sollte nie schnell, unüberlegt und einfach sein. Ein Impulskauf kann zu einem kranken Welpen, unerwartet hohe Kosten, Herzschmerz und im schlimmsten Fall zum Verlust des Welpen führen.

Viele der Welpen, die online angeboten werden, stammen aus dem illegalen Welpenhandel. Sie werden unter grausamsten Bedingungen gezüchtet, ihren Müttern viel zu jung weggenommen und müssen lange Reisen – oft über Grenzen hinweg – auf sich nehmen, bevor sie verkauft werden. Wenn sie dann in den Armen der neuen Besitzer sind, können sie bereits krank sein oder aufgrund mangelnder Sozialisierung Verhaltensstörungen entwickeln.

Die Suche nach dem richtigen Welpen kann herausfordernd sein. Vor allem angesichts all der betrügerischen Praktiken, die skrupellose Welpenhändler an den Tag legen.

Wenn Sie sich richtig informieren und die richtigen Fragen stellen, können Sie die Risiken des illegalen Welpenhandels umgehen. Hier finden Sie Informationen und Hilfsmittel, die Sie benötigen, um verantwortungsvoll einen Welpen zu erwerben.

Gesundheitsrisiken von illegal importierten Welpen

Illegal importierte Welpen können an verschiedenen Krankheiten leiden, z. B. Staupe, Parvovirose, Zwingerhusten und Leptospirose. Viele dieser Krankheiten können durch Impfungen, gute Hygiene und die richtige Aufzucht verhindert werden.
Aber aufgrund der Art des illegalen Welpenhandels, bei dem die Welpen unter schlechten Bedingungen gezüchtet werden, besteht die Gefahr, dass sich einige der Welpen mit diesen Krankheiten infiziert haben. Später im Leben können sie auch unter Verhaltensproblemen leiden, die auf eine schlechte Sozialisierung zurückzuführen sind.

Emotionale Risiken für die Käufer

Viele Welpen aus dem illegalen Welpenhandel sind krank oder, schlimmer noch, sie sterben. Für die untröstlichen Besitzer ist es schwer, sich von dieser Erfahrung zu erholen: Sie müssen miterleben, wie ein hilfloser Welpe, zu dem sie eine Bindung aufgebaut haben, in ihren Armen stirbt, ohne dass sie etwas dagegen tun können. Dies kann auch emotionale Auswirkungen auf Kinder haben, die das neue Haustier bereits in ihr Herz geschlossen haben.

Finanzielle Risiken für den Welpenbesitzer

Wenn Sie unwissentlich einen Welpen kaufen, der in den ersten Monaten nicht richtig geimpft, entwurmt und sozialisiert wurde, können teure Tierarztkosten auf Sie zukommen.
Schlechte Zuchtpraktiken und genetische Störung können zu Krankheiten und anhaltenden medizinischen Probleme führen, welche viele Tierarztbesuche zur Folge haben. Später müssen Sie möglicherweise auch für ein Verhaltenstraining oder eine Verhaltenstherapie aufkommen, weil Ihr Welpe aufgrund mangelnder Sozialisierung in den ersten Lebensmonaten Verhaltensauffälligkeiten entwickelt.

Rechtliche- & Betrugsrisiken zum illegalen Welpenhandel

Illegal importierte Welpen werden oft mit gefälschten Papieren verkauft – Impfbescheinigungen, Angaben zum Mikrochip, ein beglaubigter Stammbaum und falsche Angaben im Heimtierausweis. Dies geschieht, um die wahre Herkunft des Welpen und die Identität des Verkäufers zu verschleiern. Tollwut- und andere Impfungen können ungültig sein und werden nur auf dem Papier durchgeführt. Wenn sich herausstellt, dass der Welpe illegal eingeführt wurde, können hohe Quarantänegebühren auf die neuen Besitzer und eine wochenlange Quarantäne auf den Welpen zukommen. Manchmal muss der Welpe sogar eingeschläfert werden.

Weitere Informationen zum Welpenkauf

 

Der Originalbeitrag wurde auf https://www.vier-pfoten.ch/kampagnen-themen/themen/heimtiere/suess-schnell-krank veröffentlicht. Besuche die Webseite von VIER PFOTEN und erhalte weitere Informationen zum Tierschutz.

Inhaltsverzeichnis
Ich habe schon geschrieben, noch bevor Computer selbstverständlich wurden. Schon als Kind habe ich mir die Schreibmaschine meiner Eltern geschnappt und drauflos getippt: Geschichten, Beobachtungen, Gedanken. Hauptsache Worte. Mein Zugang zu Hunde-Themen ist kein klassischer. Lange Zeit war ich eher skeptisch, geprägt von weniger guten Erfahrungen. Umso mehr hat es mich überrascht, als ich – dank Roger – erlebt habe, wie verantwortungsvoll und bewusst gute Hundehaltung funktionieren kann. Dieser Perspektivwechsel begleitet meine Arbeit bis heute. Bei rundum.dog bin ich als Content Managerin an vielen Stellen beteiligt, an denen aus Ideen fertige Beiträge werden. Ich recherchiere Themen, plane Inhalte, schreibe Artikel, begleite Gastbeiträge redaktionell, veröffentliche Texte und betreue die Social-Media-Kanäle. Mein Blick richtet sich dabei immer auf das grosse Ganze: Welche Themen sind relevant? Welche Fragen stehen dahinter? Und wie lassen sich Inhalte so aufbereiten, dass sie verständlich, fundiert und für unsere Leser wirklich hilfreich sind? Ich glaube, dass Emotionen allein nicht ausreichen. Gute Entscheidungen entstehen dort, wo Information, Selbstreflexion und Bereitschaft zum Hinterfragen zusammenkommen. Mit meinen Texten möchte ich genau dazu beitragen.
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