Urintest für Hunde: neuerdings bequem von zuhause aus

Urintest

Der tierärztliche Checkup in regelmässiger Wiederholung macht Sinn, keine Frage. Doch wenn der eigene Vierbeiner jedes Mal mit Panik vorm Tierarzt reagiert, rücken Untersuchungen, die bequem von zuhause aus möglich sind, in den Fokus. Viele Hersteller bieten neuerdings einen Urintest für Hunde an, den man ohne Tierarztstress erledigen kann.

So funktioniert ein Urintest für Hunde von zuhause aus

Einen Urintest für Hunde gibt es mittlerweile bei verschiedenen Anbietern. Beispielsweise hat der Online-Shop von Felmo , dem Betreiber einer App für mobile Tierarztbesuche zuhause, diese praktischen Test-Kits in sein Repertoire aufgenommen. Derartige Pakete gibt es aber auch bei Grössen wie Vetevo, Medpets oder auf Handelsplattformen wie Amazon.

Die Urintests funktionieren in der Regel alle sehr ähnlich. Du erhältst ein Paket, das sogenannte Test-Kit. Den Behälter, um den Urin deines Hundes aufzufangen, gibt es manchmal dazu oder du stellst selbst einen bereit. Oft befindet sich eine Pipette mit im Lieferumfang.

Um an besagte Körperflüssigkeit deines Hundes zu gelangen, gibt es zwei Wege. Entweder fängst du den Urin beim Wasserlassen des Tieres mit einem Becher auf. Oder du wartest, bis du die Probe von einem Untergrund mit der Pipette aufnehmen kannst, wo der Urin nicht versickern kann (Asphalt statt Erdboden).

Das weitere Vorgehen ist abhängig vom Anbieter des Urintests für Hunde. Bei einigen Varianten erhältst du mit der Lieferung gleichzeitig einen Teststreifen. Diesen tauchst du in die Urinprobe. Die Ergebniswerte hast du entweder durch Lieferumfang direkt zum Vergleich zur Hand, oder du sendest den Teststreifen ins Labor zum Anbieter.

Was sagt ein Urintest für Hunde aus?

Im Falle von Problemen, sprich Krankheiten und akuten Symptomen, erspart so ein Urintest leider den Weg zum Tierarzt nicht. Doch alle Jahre wieder das tierische Pippi durchchecken zu lassen, ist eine gute Sache, wenn es um Früherkennung geht. Der Urin liefert vielerlei Werte im Hinblicke auf mögliche Erkrankungen der Nieren, Leber, Harnwege und des gesamten Stoffwechsels. Auch kann man anhand dessen mögliche Infektionen feststellen.

Abhängig vom gewählten Anbieter prüfen die angeschlossenen Labore folgende Parameter.

  • Bilirubin: ein sog. Gallenfarbstoff, der durch den Abbau von rotem Hämoglobin-Farbstoff im Urin vorkommt. Ist dessen Konzentration zu hoch, lagert es sich in Haut oder Augen ab. Dies führt zu Krankheiten wie Gelbsucht.
  • Glucose: kennen wir besonders als Zuckermolekül, weshalb man im Zusammenhang oft von Zuckerkrankheiten spricht. Ein erhöhter Glucose-Wert kann so z.B. für Diabetes sprechen.
  • Hämoglobin: Blut im Urin ist fürs blosse Auge oft nicht sichtbar. Der Hämoglobin-Wert im Urin gibt Aufschluss über vielerlei mögliche Krankheitsbilder von Blase, Harnwegen oder Nieren.
  • Ketone: sind Abbauprodukte innerhalb des Fettstoffwechsels. Entsprechende Mängel bzw. Nährstoff-Überschüsse in der Ernährung werden dadurch erkannt.
  • Leukozyten: besser bekannt als weisse Blutkörperchen. Liegen Infektionen vor, ist deren Anzahl im Urin meist deutlich erhöht.
  • Nitrit: bestimmte Bakterien bilden diese Salze. Sie kommen besonders häufig im Zusammenhang mit Infektionen der Harnwege vor.
  • Der pH-Wert besagt, ob der Urin basisch, sauer oder alkalisch ist. Das Verhältnis des pH-Wertes hat enormen Einfluss auf die gesamte Gesundheit. Eine Störung in diesem Haushalt kann sich ebenso in den unterschiedlichsten Krankheitsbildern äussern.
  • Protein: besser gesagt Eiweiss. Die Eiweiss-Werte des Urins sagen aus, ob die Nieren gesund sind.
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Ich habe schon geschrieben, noch bevor Computer selbstverständlich wurden. Schon als Kind habe ich mir die Schreibmaschine meiner Eltern geschnappt und drauflos getippt: Geschichten, Beobachtungen, Gedanken. Hauptsache Worte. Mein Zugang zu Hunde-Themen ist kein klassischer. Lange Zeit war ich eher skeptisch, geprägt von weniger guten Erfahrungen. Umso mehr hat es mich überrascht, als ich – dank Roger – erlebt habe, wie verantwortungsvoll und bewusst gute Hundehaltung funktionieren kann. Dieser Perspektivwechsel begleitet meine Arbeit bis heute. Bei rundum.dog bin ich als Content Managerin an vielen Stellen beteiligt, an denen aus Ideen fertige Beiträge werden. Ich recherchiere Themen, plane Inhalte, schreibe Artikel, begleite Gastbeiträge redaktionell, veröffentliche Texte und betreue die Social-Media-Kanäle. Mein Blick richtet sich dabei immer auf das grosse Ganze: Welche Themen sind relevant? Welche Fragen stehen dahinter? Und wie lassen sich Inhalte so aufbereiten, dass sie verständlich, fundiert und für unsere Leser wirklich hilfreich sind? Ich glaube, dass Emotionen allein nicht ausreichen. Gute Entscheidungen entstehen dort, wo Information, Selbstreflexion und Bereitschaft zum Hinterfragen zusammenkommen. Mit meinen Texten möchte ich genau dazu beitragen.

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