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Hunde Geriatrie: Der jährliche Check für Hundesenioren

Alter Hund wird beim Tierarzt kontrolliert

Die Bindung zwischen Mensch und Tier ist eine der tiefsten Verbindungen, die es gibt. Hunde sind mehr als nur Haustiere, sie sind Familienmitglieder. Deshalb ist es wichtig, alles zu tun, um ihnen ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen. Heute erfahren Sie, was Geriatrie für Hunde ist und was die Untersuchungen beinhalten.

Definition der Hunde-Geriatrie

Unter Geriatrie versteht man allgemein “die Lehre von Krankheiten des Alternden. Sie beschäftigt sich also mit allen Belangen – präventiv, psychologisch, klinisch als auch therapeutisch – von älteren Menschen. Davon leitet sich genauso die Geriatrie für Hunde ab.

Tierärzte empfehlen, den Hund ab Beginn seiner zweiten Lebenshälfte einmal jährlich zum “geriatrischen Check” vorzustellen. Hunde im letzten Lebensdrittel sollten sogar alle sechs Monate zu dieser Untersuchung gehen.

Der Geriatrie-Check für Hunde

Im Grunde können wir uns das vorstellen wie eine jährliche bzw. halbjährliche Vorsorgeuntersuchung für uns Menschen. Viele Veterinärpraxen bieten derartige Geriatrie-Checks für Hunde an.

  • Ausführliche Anamnese: Der Tierarzt befragt den Hundehalter zum Gesundheitszustand und allgemeinem Verhalten des Tieres. Manchmal ergeben sich dabei bereits beobachtete Veränderungen oder Auffälligkeiten.
  • Palpation: Der Tierarzt tastet den Körper des Hundes vollständig ab.
  • Auskultation: Der Tierarzt hört Herz und Atmung des Hundes ab. Dazu gehört ebenfalls die Blutdruck-/Pulsmessung.
  • Der Tierarzt überprüft visuell die Ohren, Augen, Zähne sowie Zahnfleisch des Hundes.
  • Blutbild: Zum jährlichen Geriatrie-Check für Hunde gehört ebenso ein grosses Blutbild, welches wichtige Werte zu Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nieren und Leber liefert.
  • Der Halter liefert dem Tierarzt eine Urinprobe seines Hundes. Anhand dessen lassen sich weiterführende Werte messen.

Der Nutzen von Hunde-Geriatrie

Die regelmässigen Untersuchungen bieten viel mehr Vorteile als bloss die frühzeitige Erkennung von Krankheiten.

  • Vermeidung von unnötiger Medikamentengabe bzw. Langzeit-Medikamentengabe
  • Diagnostik der Hunde-Geriatrie ist Voraussetzung für die Wahl der richtigen Therapie- und/oder Behandlungsform
  • Stabilisierung und teilweise deutliche Linderung von altersbedingten Beschwerden
  • Hunde-Geriatrie gibt zusätzlichen Aufschluss über alternative Behandlungsmethoden, z.B. homöopathische Mittel
  • Verlängerung der Lebenserwartung des Hundes
  • Insgesamt Steigerung der Lebensqualität bis ins hohe Alter
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