Hundekekse selber backen: Empfohlene Zutaten und „No-Gos“

Hund möchte gebackene Kekse vom Blech klauen

Heute ist Halloween! Vielerorts ziehen Kinder von Haus zu Haus und holen sich Naschereien ab. Aber auch unsere Vierbeiner würden sich über ein paar Leckereien freuen. Hundekekse selber zu backen, macht nicht nur grossen Spass – wir wissen ausserdem genau, was alles drin ist in der Leckerei. Hundekekse selber backen ist übrigens genauso einfach, wie Plätzchen für uns selbst zu machen – wenn nicht sogar leichter! Wir verraten Ihnen heute, welche Zutaten für Hundekekse grundsätzlich zu empfehlen sind und was auf keinen Fall drin sein darf, damit es für den Hund eine willkommene und zugleich gesunde Nascherei bleibt.

Hundekekse selber backen: Die richtigen Grundzutaten

  • Fleisch und Fisch: Hier ist einfach alles erlaubt, was nicht verboten ist! Ganz nach dem Geschmack Ihres Vierbeiners wählen Sie zum Beispiel aus Frischfleisch von Rind, Geflügel oder Wild. Thunfisch ist bei Hunden sehr beliebt. Innereien und Muskelfleisch sind ebenso erlaubt.
  • Nassfutter: Wenn Sie Zeit beim Einkaufen und Auswahl von Fleisch sparen wollen, nehmen Sie doch einfach das Nassfutter, das Ihr Hund regelmässig frisst. Es lässt sich nämlich ebenso gut im Teig für die Hundekekse verarbeiten.
  • Mehl: Wenn Ihr Hund nicht allergisch ist, eignet sich ausnahmslos jedes Mehl. Bei bekannten Allergien sind glutenfreie Varianten: Mais-, Reis- und Vollkornreismehl. Im Falle einer Getreideallergie: Buchweizenmehl, Kartoffelmehl (auch Süsskartoffel) oder Kokosmehl.
  • Eier: Da die Eier beim Backvorgang gegart werden, dürfen Sie bedenkenlos mit in den Teig für die Hundekekse.
  • Milchprodukte: Je niedriger der Laktosegehalt, desto besser. Dazu zählen Milchprodukte wie Käse (ebenso körniger Frischkäse und Hüttenkäse), Buttermilch, Magerquark und Naturjoghurt.
  • Obst: Hier ist fast alles erlaubt, was Ihr Hund auch mag. Besonders beliebt sind: Bananen, Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Orangen, Pfirsiche und Mandarinen. Bei Obst ist jedoch auf den jeweiligen Säuregehalt zu achten. Grundsätzlich ist ausserdem das ausgereifte Obst zu verwenden.
  • Gemüse: Zu den beliebtesten Gemüse-Zutaten für Hundekeksen zählen Karotten, Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Kohlrabi, rote Beete, Spinat und Zucchini. Bei Gemüse bitte generell darauf achten, dass es vor dem Backen der Hundekekse geschält und ausreichend gekocht bzw. gedämpft wird.
  • Öl: Für Hundekekse eignen sich kaltgepresste Öle, aber nicht ausnahmslos alle. Schwarzkümmel-, Lachs-, Kürbiskern-, Kokos-, Raps-, Distel-, Lein- und der Klassiker Olivenöl sind für den Verzehr durch Hunde geeignet.

Hundekekse selber backen: Das darf nicht rein

  • Schokolade: Ist absolutes Gift für Hunde. Schokolade enthält Theobromin, das auf das zentrale Nervensystem wirkt und bei Hunden zu Krämpfen, Herzproblemen und sogar inneren Blutungen führen kann.
  • Kakaopulver: Eigentliche Ursache für die Vergiftung durch Schokolade bei Hunden.
  • Weintrauben und Rosinen: Der genaue Inhaltsstoff von Rosinen und Weintrauben, der schädlich auf Hunde wirkt, ist zwar nicht bekannt, deren Wirkung hingegen schon. Es kommt in vielen Fällen zu Vergiftungserscheinungen bis hin zu Nierenversagen.
  • Alkohol: Selbst kleinste Dosen sind schädlich für Tiere, weshalb auch „Backalkohol“ in Hundekeksen nichts zu suchen hat.
  • Kaffee: Alles, was Koffein enthält, ist nicht gut für Hunde.
  • Salz und Zucker: Sind zwar in kleinsten Dosen nicht zwangsläufig sofort schädlich, gehören trotzdem nicht in Hundekekse.
  • bestimmte Gemüse: Zu den „verbotenen“ Gemüsesorten für Hunde zählen Lauch, Zwiebeln, Bärlauch, Auberginen, Paprika, Tomaten und Avocados.
  • Obstkerne: Die oben genannten Obstsorten sind generell okay, aber sie müssen vor dem Backen entkernt sein. Viele Arten von Obstkernen (besonders Steinobst) enthalten Blausäure, die giftig für Hunde ist.
Inhaltsverzeichnis
Ich habe schon geschrieben, noch bevor Computer selbstverständlich wurden. Schon als Kind habe ich mir die Schreibmaschine meiner Eltern geschnappt und drauflos getippt: Geschichten, Beobachtungen, Gedanken. Hauptsache Worte. Mein Zugang zu Hunde-Themen ist kein klassischer. Lange Zeit war ich eher skeptisch, geprägt von weniger guten Erfahrungen. Umso mehr hat es mich überrascht, als ich – dank Roger – erlebt habe, wie verantwortungsvoll und bewusst gute Hundehaltung funktionieren kann. Dieser Perspektivwechsel begleitet meine Arbeit bis heute. Bei rundum.dog bin ich als Content Managerin an vielen Stellen beteiligt, an denen aus Ideen fertige Beiträge werden. Ich recherchiere Themen, plane Inhalte, schreibe Artikel, begleite Gastbeiträge redaktionell, veröffentliche Texte und betreue die Social-Media-Kanäle. Mein Blick richtet sich dabei immer auf das grosse Ganze: Welche Themen sind relevant? Welche Fragen stehen dahinter? Und wie lassen sich Inhalte so aufbereiten, dass sie verständlich, fundiert und für unsere Leser wirklich hilfreich sind? Ich glaube, dass Emotionen allein nicht ausreichen. Gute Entscheidungen entstehen dort, wo Information, Selbstreflexion und Bereitschaft zum Hinterfragen zusammenkommen. Mit meinen Texten möchte ich genau dazu beitragen.
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