Einfaches Rezept für Butterplätzchen & kreative Ideen zum Verzieren

Backblech mit weihnachtlich verzierten Butterplätzchen

Die Adventszeit ist für mich untrennbar mit dem Duft von frisch gebackenen Butterplätzchen verbunden. Jedes Jahr freue ich mich darauf, diese klassischen Plätzchen zu backen – sie gelingen immer und lassen sich nach Herzenslust verzieren. Ob für den eigenen Genuss, als Geschenk oder für die Kaffeetafel, diese Butterplätzchen sind ein absoluter Klassiker, der dir die Weihnachtszeit versüssen wird.

Klassische Butterplätzchen: Zutaten

Zutaten für ca. 40 Stück

  • 125 g Mehl (plus etwas mehr für die Arbeitsfläche)
  • 1 Eigelb
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g weiche Butter (alternativ Rama pflanzliche Margarine zum Backen, mit der geht es auch wunderbar)
  • 1 unbehandelte Zitrone (Abrieb für den Teig)
  • Für den Guss: 150 g Puderzucker
  • Dekoration nach Belieben: Streusel, Schokolade, Nüsse, Zuckerschrift etc.

Mein Tipp: Wenn du zwei Bleche backen möchtest, z. B. um Plätzchen zu verschenken, einfach die Zutaten verdoppeln.

Klassische Butterplätzchen: Zubereitung

Schritt 1: Teig vorbereiten

Das Mehl, Eigelb, Zucker, Salz und weiche Butter in eine Schüssel geben.

Die Zitrone heiss waschen, abtrocknen, dann Schale fein abreiben und hinzugeben. (die Zitrone nicht wegschmeissen – die brauchen wir später noch für den Guss!)

Alles zu einem glatten Teig verkneten.

Mein Tipp: In vielen Rezepten steht, dass man das am besten per Hand (mit kalten Händen) machen soll. Ich persönliche kann aber nicht auf meinen geliebten Rührbesen verzichten 🙂 Also, wenn du ein Gerät mit automatischen Rührhaken hast, kannst du das ruhig benutzen, das tut der Qualität keinen Abrieb.

Vorbereiteten Teig in Frischhaltefolie einwickeln (alternativ: zu einer grossen Kugel formen, in der Schüssel lassen und mit einem Tuch abdecken) und im Kühlschrank ruhen lassen. Mindestens 30 Minuten, aber je länger, desto besser.

Schritt 2: Ausstechen

Arbeitsfläche gut mit Mehl präparieren, damit nichts anklebt.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf der Arbeitsfläche ausrollen (ca. 4 mm dick, am besten mit einer Teigrolle oder einem Nudelholz).

Mit beliebigen Ausstechformen Plätzchen ausstechen.

Sobald eine Schicht ausgestochen ist, rollst du einfach nochmal eine Teigkugel und rollst sie erneut mit der Teigrolle bzw. dem Nudelholz aus. Das machst du so lange, bis kein Teig mehr übrig ist.

Schritt 3: Backen (Temperatur & Backzeit)

Backofen vorheizen auf 200° Grad. (Ober-/Unterhitze)

Backzeit: 10 Minuten.

Die Plätzchen sind gut, sobald die goldgelb sind und wenn man leicht draufdrückt nicht nachgeben (das kannst du mit einer Löffelspitze testen, denn Vorsicht heiss!).

Hinweis: Unterschiedliche Backöfen können echt zu den aberwitzigsten Ergebnissen führen. Vertraue also immer deinen eigenen Erfahrungen, was die Temperaturen und tatsächliche Backzeiten angeht. Lieber erstmal 10 Grad weniger und öfter nachschauen, als wenn du dann verbrannte Plätzchen hast. Für Plätzchen würde ich persönlich ausserdem niemals Umluft nehmen.

Schritt 4: Zuckerguss zubereiten & Plätzchen Dekorieren/Verzieren

Vor dem Verzieren die Plätzchen komplett abkühlen lassen. Am besten auf einem Kuchengitter oder einfach das Backpapier mitsamt Plätzchen vom Blech ziehen und zur Seite legen.

Danach können die Plätzchen mit Zuckerguss bestrichen und weiter verziert werden (z.B. mit Streuseln, Nüssen, Lebensmittelfarbe – siehe nächster Abschnitt).

Zubereitung des Zuckergusses: Die Zitrone von vorhin auspressen. Puderzucker hinzugeben und verrühren, bis ein glatter Guss entsteht. Hier funktioniert der schnelle Handquirl/Schneebesen am besten.

Manchmal muss man hinsichtlich dem perfekten Verhältnis zwischendurch immer mal wieder einen weiteren Schuss Zitronensaft oder noch einen Löffel Puderzucker dazugeben. Falls dir die Zitrone ausgeht: Genauso gut funktionieren im Notfall fertiger Zitronensaft oder schlicht stilles Wasser (am besten warm).

Tolle Ideen zur Verzierung von klassischen Butterplätzchen

Hier sind ein paar Möglichkeiten, wie du deine Butterplätzchen individuell gestalten kannst:

  • Guss: Einfach Puderzucker mit etwas Wasser oder Zitronensaft anrühren und die Plätzchen damit bestreichen. Wenn du bunten Guss möchtest, kannst du dem Zuckerguss aus dem Rezept einfach etwas Lebensmittelfarbe hinzugeben (die Dosierung steht meistens auf den jeweiligen Produkten auf der Verpackung). Ideal, um eine glatte Basis für weitere Dekorationen zu schaffen.
  • Streusel: Bunte Zuckerstreusel, Schokoladenstreusel oder Hagelzucker verleihen den Plätzchen Farbe und Textur.
  • Nüsse: Fein gehackte Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse geben nicht nur Geschmack, sondern auch eine schöne, natürliche Optik.
  • Kandierte Früchte: Kleine Fruchtstücke, z. B. Kirschen, Orangeat oder Zitronat, bringen bunte Akzente und weihnachtliche Aromen.
  • Zuckerschrift & Lebensmittelfarben: Mit fertiger Zuckerschrift oder selbst gemischter Lebensmittelfarbe kleine Muster, Buchstaben oder Motive aufmalen.
  • Schokolade: Kuvertüre oder geschmolzene Schokolade auf den Plätzchen verteilen und optional zusätzlich mit Streuseln oder Nüssen verzieren.
  • Kreative Kombis: Schokolade bzw. Guss aufstreichen, Streusel darüber streuen, kleine Nüsse oder kandierte Früchte aufbringen – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Aber: Butterplätzchen sind nicht für Hunde geeignet

Butterplätzchen enthalten Zucker, Butter und manchmal Schokolade oder Nüsse – alles Zutaten, die für Hunde nicht ideal sind.

Ein kleiner Krümel aus Versehen ist in der Regel kein Weltuntergang. Bewusst, öfter oder in grösseren Mengen sollten sie jedoch nicht gezielt an den Hund verfüttert werden.

Wer seinen Hund sicher verwöhnen möchte, kann auf spezielle hundefreundliche Weihnachtsplätzchen ausweichen. Hier findest du zum Beispiel Weihnachtliche Hundeleckerlis: 20 einfache Rezepte zum Nachbacken.

Fazit

Dieses klassische Butterplätzchen-Rezept ist einfach, gelingsicher und lässt sich nach Lust und Laune dekorieren. Ob als Geschenk, zum Teilen oder einfach für die eigene Freude – die kleinen Kunstwerke verbreiten Weihnachtsstimmung pur.

Also ran an den Teig, kreativ verzieren und die Weihnachtszeit geniessen!

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Ich habe schon geschrieben, noch bevor Computer selbstverständlich wurden. Schon als Kind habe ich mir die Schreibmaschine meiner Eltern geschnappt und drauflos getippt: Geschichten, Beobachtungen, Gedanken. Hauptsache Worte. Mein Zugang zu Hunde-Themen ist kein klassischer. Lange Zeit war ich eher skeptisch, geprägt von weniger guten Erfahrungen. Umso mehr hat es mich überrascht, als ich – dank Roger – erlebt habe, wie verantwortungsvoll und bewusst gute Hundehaltung funktionieren kann. Dieser Perspektivwechsel begleitet meine Arbeit bis heute. Bei rundum.dog bin ich als Content Managerin an vielen Stellen beteiligt, an denen aus Ideen fertige Beiträge werden. Ich recherchiere Themen, plane Inhalte, schreibe Artikel, begleite Gastbeiträge redaktionell, veröffentliche Texte und betreue die Social-Media-Kanäle. Mein Blick richtet sich dabei immer auf das grosse Ganze: Welche Themen sind relevant? Welche Fragen stehen dahinter? Und wie lassen sich Inhalte so aufbereiten, dass sie verständlich, fundiert und für unsere Leser wirklich hilfreich sind? Ich glaube, dass Emotionen allein nicht ausreichen. Gute Entscheidungen entstehen dort, wo Information, Selbstreflexion und Bereitschaft zum Hinterfragen zusammenkommen. Mit meinen Texten möchte ich genau dazu beitragen.

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